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	<title>JAX - das Finanzportal &#187; Anleihen</title>
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	<description>Informationen rund um das Thema Finanzen</description>
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		<title>Ausländische Anleihen und die damit verbundenen Währungsrisiken</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 21:11:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anleihen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wegen hoher Zinsen legen viele Anleger Geld in ausländische Anleihen an, obwohl Währungsrisiken, Bonitätsrisiken und das damit verbundene Ausfallrisiko eigentlich gegen eine Anlege in diese Obligationen sprechen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Aus Renditegesichtspunkten oft attraktiv</h2>
<p>So mancher Anleger ist bei der Suche nach attraktiven Rentenpapieren schon auf Angebote von ausländischen Emittenten gestoßen. Besonders hohe Renditen versprechen im Bereich ausländischer Anleihen vor allem Papiere, die in einer fremden Währung notieren. In der Vergangenheit waren in diesem Zusammenhang beispielsweise türkische Staatsanleihen oder Staatsanleihen aus Argentinien sehr beliebt. Diese bieten mit einer Verzinsung von etwa 10 bis 15 Prozent teilweise zwischen 5 und 10 Prozent mehr Rendite als vergleichbare Anleihen der Bundesrepublik Deutschland. Ein ähnliches Verhältnis bei den Renditen ergibt sich auch bei Unternehmensanleihen. So mancher Anleger neigt deshalb dazu, sein Geld in die hochverzinsten Papiere anzulegen, statt sich mit Magerrenditen im eigenen Währungsraum zufrieden zu geben.</p>
<h2>Enorme Risiken bei ausländischen Anleihen?</h2>
<p>Gerade Anleger, die wenig Erfahrung und geringe Finanzmarktkenntnisse besitzen, halten Auslandsanleihen oft für ein todsicheres Geschäft. Allerdings bringen diese Schuldverschreibungen ganz enorme Risiken mit sich. Denn zusätzlich zu dem ohnehin vorhandenen Bonitätsrisiko bei der Anlege in Anleihen, bringen Fremdwährungsanleihen logischerweise auch noch das sogenannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wechselkursunsicherheit">Währungsrisiko</a> mit sich. Demnach besteht ein erhöhtes Risiko bei ausländischen Staatsanleihen nicht nur aufgrund der geringeren Bonität und dem damit verbundenen, erhöhten Ausfallrisiko, sondern auch aufgrund der Währungsrisiken. Gerade letztere führen oft zu empfindlichen Verlusten, die den Zinsvorteil gegenüber inländischen Anleihen mehr als überkompensieren können. </p>
<h2>In der Vergangenheit meist kein gutes Geschäft</h2>
<p>Die Anlage in Fremdwährungsanleihen war in der Vergangenheit meistens ein eher schlechtes Geschäft für die Anleger. Denn nicht nur die Abwertung der entsprechenden Währungen führte in vielen Fällen zu Verlusten, sondern auch zahlreiche Ausfälle bei Auslandsanleihen. Ein populäres Beispiel hierfür sind argentinische Staatsanleihen, bei denen Anleger aus Deutschland teilweise noch immer auf hohen Verlusten sitzen, weil der südamerikanische Staat seinen Verpflichtungen seit Jahren nicht mehr regelmäßig nachkommt. Auch Anleihen aus Venezuela sind akut ausfallgefährdet. Oft spielen aber auch politische Risiken eine wichtige Rolle. Denn in der Vergangenheit kam es immer wieder vor, dass Anleihen einfach nicht getilgt wurden, obwohl der Schuldner solvent genug gewesen wäre. Allerdings bieten Auslandsanleihen auch Chancen. Wichtig ist hier vor allem, wann man ein solches Engagement eingeht. Ein Investment in eine Fremdwährungsanleihe kann durchaus interessant sein, wenn die Währung stark unterbewertet ist.</p>
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		<title>Welche Arten von Anleihen gibt es?</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 20:58:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anleihen]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Anlage in Anleihen haben Anleger die Wahl zwischen einer großen Anzahl unterschiedlicher Schuldverschreibungen: Staatsanleihen, Optionsanleihen, Wandelanleihen, Bundesschatzbriefe und Pfandbriefe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Anleihen – eine beliebte Assetklasse</h2>
<p>Die sogenannten Anleihen, Obligationen, Schuldverschreibungen oder Renten sind eine bei konservativeren Anlegern sehr beliebte Assetklasse. Anleihen gibt es in den verschiedensten Ausgestaltungen, sodass sich Anleger mit den verschiedensten Ansprüchen und Risikoneigungen in Anleihen engagieren können. Bekannte Varianten sind zum Beispiel Staatsanleihen, Optionsanleihen, Wandelanleihen, Bundesschatzbriefe und Pfandbriefe. Die meistens Anleihen können über die Börse gehandelt werden und unterliegen deshalb gewissen Kursschwankungen.</p>
<h2>Staatsanleihen/Bundesschatzbriefe</h2>
<p>Anleihen, die vom Staat ausgegeben werden, gelten als besonders sichere Art der Geldanlage, da das Ausfallrisiko sehr gering ist. Immerhin ist es eher unwahrscheinlich, dass der Staat insolvent wird. Staatsanleihen bieten daher üblicherweise eine deutlich geringere Rendite als zum Beispiel Industrieobligationen. Allerdings gibt es auch bei Staatsanleihen große Unterschiede. Denn wie sicher eine Staatsanleihe ist, hängt immer von der Bonität des jeweiligen Landes ab. Eine argentinische Staatsanleihe ist sicherlich riskanter als eine Industrieobligation von Siemens oder eine Staatsanleihe der Bundesrepublik Deutschland. Eine Sonderform der Staatsanleihe ist der Bundesschatzbrief. <a href="http://www.bundeswertpapiere.de/de/startseite/">Bundesschatzbriefe</a> werden laufend von der Bundesfinanzagentur ausgegeben, haben eine feste Laufzeit und bieten eine Verzinsung, die jedes Jahr ansteigt. Wegen der gestaffelten Verzinsung werden Schatzbriefe auch als Step Up Bonds bezeichnet.</p>
<h2>Optionsanleihen und Wandelanleihen</h2>
<p>Bei den Optionsanleihen und Wandelanleihen handelt es sich um Sonderformen der Schuldverschreibung. Wandelanleihen sind von einer Aktiengesellschaft ausgegebene Anleihen, bei denen der Inhaber der Anleihe das Recht hat, die Wandelanleihe in einem festgelegten Verhältnis in Aktien des ausgebenden Unternehmens umzutauschen. Wandelanleihen bieten also nicht nur den für Schuldverschreibungen üblichen Zinskupon, sondern auch die Möglichkeit, an steigenden Aktienkursen des Unternehmens zu partizipieren. Optionsanleihen entsprichen in ihrer Ausgestaltung weitestgehend der Wandelanleihe. Allerdings besteht bei der Optionsanleihe die Schuldverschreibung auch dann bis zum Ende der Laufzeit weiter, wenn während der Laufzeit vom Optionsrecht Gebrauch gemacht wird. Bei der Wandelschuldverschreibung ist die Anleihe hingegen zum Zeitpunkt des Wandels fällig. Dieser kann logischerweise auch vor dem Laufzeitende, nämlich innerhalb der Wandlungsfrist liegen. Beide Anleihen werden auch als Reverse Convertibles angeboten, sodass das Wandlungsrecht nicht beim Inhaber, sondern beim Schuldner liegt. Diese Anleihen sind mit einem erhöhten Risiko verbunden, da die Aktien während der Laufzeit massiv fallen und somit zu Verlusten führen können, wenn der Schuldner dann die Wandlung anstrebt.</p>
<h2>Pfandbriefe</h2>
<p>Diese Anleihen gelten als besonders sichere Art der Geldanlage. Gegenüber gewöhnlichen Schuldverschreibungen wird eine Reduktion des Risikos dadurch erreicht, dass Pfandbriefe durch hinterlegte Sicherheiten abgesichert werden. Sollte der Schuldner seinen Verpflichtungen aus einer Pfandbriefemission nicht mehr nachkommen können und ein Ausfall drohen, können die Gläubiger auf die verpfändete Pfandbriefsicherheit zurückreifen. Das Ausfallrisiko bei Pfandbriefanlagen ist also deutlich geringer als bei normalen Schuldverschreibungen ohne eine solche Pfandsicherheit. Meistens werden Pfandbriefe von Banken und großen Industrieunternehmen ausgegeben.</p>
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